FV Langenalb 2 – TSV Schömberg 3:1 (2:0)

Geschlagen in Langenalb verlor der TSV am Sonntag den Statuts „Einzig ungeschlagene Mannschaft“ der Liga zu sein. Den Start vollkommen verschlafen hätte das Spiel nicht schlechter beginnen können. Schon nach 5 Minuten lag die Mannschaft per Foulelfmeter mit 1:0 zurück. Hinzu kamen miserable Platzverhältnissen die das Spiel zusätzlich erschwerten. Nur eine Viertelstunde später setzte es gleich den nächsten Schlag mit dem 2:0. Erst jetzt war die Mannschaft angekommen und zeigte sich von ihrer gewohnten Stärke. Leider verpasste man es aus den besseren Chancen den Anschluss zu erzielen oder gar das Spiel zu drehen. In der Pause nochmals auf die zweiten 45 Minuten eingeschworen setzte sich das Bild aus Durchgang Eins fort. Der TSV, die aktivere Mannschaft mit deutlich mehr Ballbesitzanteilen und guten Möglichkeiten versuchte vieles doch der Ball wollte nicht ins Tor. Langenalb hatte große Mühen den Spielstand zu halten doch irgendwie gelang es Ihnen an diesem Tag besonders gut. Leider kamen zum ohnehin schweren Spiel etliche nicht nachvollziehbare Entscheidungen des Unparteiischen, welche im weiteren Verlauf ihren Höhepunkt fanden. In der 69. Spielminute dann endlich die Erlösung. Nach effektivem Ballgewinn und gutem Lauf schickte Colin Schanz seinen Kollegen Ramzi Touibi auf die Reise. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und vollstreckte zum 2:1 Anschlusstreffer. Noch in derselben Aktion wurde zur allgemeinen Überraschung plötzlich Norman Güven mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Vorangegangen war eine Situation bei der Marko Corak im Strafraum regelrecht zu Boden geworfen wurde als er den Ball aus dem Netz holen wollte. Die eigentliche Situation übersehen, wertete der Schiedsrichter das Aufmerksam machen von Norman als Vergehen und zeigte ihm die zweite gelbe Karte. Die erste Karte erhielt jener als er einen Kopfstoß bekam, welchen der Schiedsrichter für beide Parteien mit einer Verwarnung ahndete. Völlig zu Unrecht wie auch der Trainer der Heimmannschaft anerkannte und seinen Spieler daraufhin auswechselte. Trotz Unterzahl war der TSV weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und versuchte aufopferungsvoll den Ausgleich zu erzielen. Auch in dieser Phase mangelte es nicht an Möglichkeiten sondern lediglich am Glück und der zuletzt gezeigten Effizienz. In der 85. Minute bekam der Gegner dann nochmals eine Kontermöglichkeit und hatte erneut Erfolg. Mit der Niederlage verpasst die Mannschaft zwar ihre Serie weiter auszubauen, mehr aber auch nicht! Jetzt heißt es Spiel abschütteln, Kopf hoch und weiter geht’s zur nächsten Siegesserie!