SpVgg Dillweißenstein - TSV Schömberg 2:1 (1:1)

Schömberg mutiert zur Festung. Nach der vergangenen Woche, als man sich den Arnbachern verdient geschlagen geben musste war die Motivation gegen den Tabellendritten zu siegen besonders hoch, dabei galt es zuerst diverse Ausfälle in der Innenverteidigung zu kompensieren.

Max Schnürle der sonst auf der Außenbahn spielt übernahm die Rolle des Abwehrchefs und zeigte, dass gesamte Spiel über, dass er sichtlich um jeden Preis gewinnen wollte und lies daher absolut nichts anbrennen. Die interne Ernennung zum "Spieler des Tages" spiegelte seine Leistung deutlich wieder. Die SpVgg Dillweißenstein, angereist als Favorit, kam gegen die noch zuhause ungeschlagene Mannschaft unseres TSV nur schwer ins Spiel. "Wir haben heute zum ersten Mal alles, was wir uns vorgenommen haben, umgesetzt" lobte Trainer Marcel Rusch nach dem Spiel sein Team. Dennoch musste man nach einem unhaltbaren Freistoßtor aus 18m erst einmal dem Ausgleich hinter her laufen. Norman Güven übernahm diesen Part nach grandiosem Lauf von Tayfun Bicer und dem abschließenden "Zuckerpass". Weitere Möglichkeiten auf Seite der Schömberger konnten vor der Halbzeit nicht mehr genutzt werden.

Die zweite Hälfte begann rasant und der Schiedsrichter musste mehrmals die Gäste ermahnen, sich fair zu verhalten und sich auf den wesentlichen Sport zu konzentrieren. Schömberg, angefeuert vom neu gegründeten Fan-Club spielte frech, konsequent und zielstrebig in Richtung gegnerisches Tor. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis die verdiente Führung gelingen sollte. Artur Penner war es, der schließlich eine verunglückte Eckballabwehr aus der zweiten Reihe in die Maschen hauen konnte. In der Schlussphase zeigte das Team, dass man sich die 3 Punkte unter keinen Umständen mehr nehmen lassen wollte und hielt dem Druck der Gäste stand. Erschöpft und verdient bleibt der TSV daheim ungeschlagen und kann nach diesem Erfolg, Selbstvertrauen zum Tabellenzweiten nach Huchenfeld mitnehmen. Die anschließende Siegesfeier mit den Fans wird einigen noch lange in Erinnerung geblieben sein. Ein Dank gilt wie immer den Fans und der Mannschaft; macht bitte noch lange weiter so!